HERAKLES VON GELSENLIRCHEN – Fragmente – Prolog für einen neuen Text

worte und nicht viel mehr bleibt machmal von dem was wir zu hause nennen nicht viel mehr und ewig doch wenn die wirklichkeit schon lange nicht mehr wirklich ist worte und ein staub aus schämen manchmal auch aus schattenspiel von dem was nun nicht mehr geschehen kann oder aus freude aus dem schein eines verloschenen freudenfeuers über dem eingeschlagenen schädel eines augenblicks eines blicks eine umarmung ein kuss eine liebe ein hass und ein kleines lied in einer fremden stimme hat den augenblick den blick umarmung kuss liebe hass hinweg in ihren arm genommen und dieses lied ist tränen nun in ungezählten augen die es hören das lied schneidet scheibe um scheibe aus der wirklichkeit wenn die welt aus sprache besteht dann sind wir vielleicht diese worte und außerhalb gibt es uns nicht und es gibt uns nur wenn jemand uns singt

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